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Was Perspektivwechsel mit Glück zu tun hat

Auf nur wenige Dinge haben wir tatsächlich einen wirklichen Einfluss. Die meisten Dinge liegen ausserhalb unserer Einflussnahme. Das kann die Reaktion des Chefs sein, der Stau auf dem Nachhauseweg, das Wetter, das Verhalten unseres Partners. Wir glauben möglicherweise, dass wir einen Einfluss haben, aber tatsächlich ist dieser gering bis gar nicht vorhanden.

Was wir hingegen beeinflussen können, ist, wie wir handeln, wie wir uns verhalten, wie wir anderen begegnen. Und vor allem, was wir denken. Wir haben Einfluss auf unsere Gedanken und damit auf die Sichtweise auf etwas.

Auch wenn die Art und Weise, wie Gedanken entstehen, noch nicht vollständig erforscht ist, können wir dennoch grossen Einfluss nehmen. Einen Perspektivwechsel herbeiführen und möglicherweise festgefahrene Denkmuster durchbrechen durch 1. Selbsterkenntnis und 2. Selbstwirksamkeit. 

Zunächst gilt es, herauszufinden, was das (eigentlich neutrale) Thema wäre, und dann die vorhandene (nicht neutrale) Sichtweisedarauf anzuschauen. Nun kann man weitere Sichtweisen anschauen und was sich aus der jeweiligen Sicht auf das Thema daraus ergeben könnte, die Selbsterkenntnis. Daraus können sich ganz neue Ansätze ergeben, frische Sichtweisen auf etwas/jemanden/eine Situation entstehen und die Selbstwirksamkeit aktivieren. 

In der praktischen Anwendung kann der Perspektivwechsel zu einer Angewohnheit werden, denn er lässt mir die Wahl, meine Sichtweise zu wählen. Ich kann selber entscheiden, wie ich reagiere und wie ich auf Situationen, Menschen, Ereignisse schaue. Denn das kann ich tatsächlich beeinflussen.